Wild Hearts – Ein Kurzfilm

Seit Jahren existiert dieser Blog… versteckt. Und leer.

 

Als ich vor über 3 Jahren an meiner neuen Website, dieser Website, gearbeitet habe, hatte ich zwangsläufig den Gedanken eines Blogs im Kopf. Aber worüber genau? Was sollte mein Ausgangspunkt sein? Was wollte ich damit erreichen? Wen wollte ich damit erreichen?

Da ich mir keine klaren Antworten auf alle Fragen geben konnte, lies ich den Link zum Blog lieber unsichtbar. Ich gehöre zu der „Bevor du etwas halbherzig machst, mach es lieber gar nicht.“-Sorte – gerade im Social Media Bereich.

 

Als ich gestern jedoch meinen Kurzfilm, eigentlich eine Art Making Of, namens Wild Hearts veröffentlicht habe, sind mir zwei Dinge aufgefallen:

1.: Es ist gar nicht so einfach, meine Follower auf verschiedenen Kanäle mit so einem Link zu erreichen.
2.: Ihr habt mir so viel Reaktion auf meine Arbeit gegeben, dass ich das Gefühl hatte, gerne mehr solchen Content zu produzieren und dafür einen weiteren, besser geeigneten Kanal zu benötigen, der sowohl von Instagram, als auch von Facebook aus leicht zu erreichen ist.

Und siehe da, der Blog kam mir zurück in den Kopf. Nachdem ich einige Monate fast eine komplette Social Media Pause eingelegt hatte (mit Ausnahme der Instagram Stories, da mir da die Kontaktmöglichkeit mit den Zuschauern gefallen hat – und dass es keine Likes oder ähnliches gab, auf die man sich versteifen konnte), da ich keine Lust hatte, für Likes und Follower Arbeiten zu produzieren, sondern nach wie vor gerne einfach für mich und meine Kunden arbeite, fühle ich mich jetzt wieder motiviert und habe das Gefühl, einen Weg gefunden haben, wie ich sowohl den Spaß an der Arbeit, als auch den Spaß an Social Media bewahren kann.

 

Was hat es mit Wild Hearts auf sich?

Wild Hearts war eine spontane… ich will gar nicht sagen „Idee“, es war eine spontane Stimmung. Eines Abends war ich in eben jener schrägen Stimmung, bin ins Studio, habe eine einzige Lampe aufgestellt und losgelegt.

Die Bilder haben mir gut gefallen, trotzdem hatte ich das Gefühl, noch nicht fertig mit der Stimmung zu sein, irgendwo schlummerte da noch mehr, was ich herausholen konnte. Also wollte ich ein paar Tage später zuallererst eine Art Making Of zum Shooting drehen, habe mich dann aber, auch wiederum völlig spontan währen der schon begonnenen Arbeit umentschieden und mich dazu entschlossen, eine Art Kurzfilm über die Entstehung der Bilder zu machen. Meiner Bilder allgemein. Meinen Prozess, meine Vorgehensweise und meine Emotion dabei einzufangen.

Ziel war quasi ein Film, der sowohl meinen Arbeitsprozess zeigt, und trotzdem als alleinstehendes Video funktioniert und die Stimmung, auf die ich abgezielt habe, vermittelt.

Ein Gefühl vom Aufstehen und Hinfallen, vom Kämpfen und trotzdem schwach fühlen.

Wieder ein paar Tage später habe ich das Video veröffentlicht und eure Reaktionen waren der Hammer. So viele wahnsinnig persönliche Nachrichten von Menschen, die Freunde und Familienmitglieder verloren haben, die schwer krank sind oder andere Schicksalsschläge erlitten haben. Nachrichten darüber, dass das Video sie berührt und einen Nerv getroffen hat, dass sie es sich unter Tränen angesehen haben.

Und auf eine schräge Art war das für mich ein riesiges Kompliment. Das hieß, dass ich mein Ziel erreicht habe. Ich habe quasi eine Leinwand geschaffen, auf die andere ihre Erlebnisse projezieren konnten, woraus ein Dialog entstanden ist und sich der ein oder andere vielleicht zumindest für zweieinhalb Minuten ein bisschen verstanden gefühlt hat.

In diesem Sinne: Viel Spaß mit zweieinhalb Minuten in meiner eigenen, kleinen Welt. Viel Spaß mit Wild Hearts.



PepperArts - Andreas Hellmann Fotografie. Der Fotograf in Forchheim.

PepperArts - Andreas Hellmann Fotografie. Der Fotograf in Forchheim.

PepperArts - Andreas Hellmann Fotografie. Der Fotograf in Forchheim.

PepperArts - Andreas Hellmann Fotografie. Der Fotograf in Forchheim.

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